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Leitfaden

Leitfaden über die Krankenversicherung mit Bezug zur EU/EFTA und über die Leistungsaushilfe für Personen mit einer Grundversicherung in der Schweiz.

Das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) ist eins von sieben Abkommen (Bilaterale I) zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits. Das FZA enthält Bestimmungen zum Personenverkehr, zur gegenseitigen Diplomanerkennung sowie zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (Anhang II). Der Anhang II des FZA ist die Basis für die Koordinierung im Bereich der Krankenversicherung, also dem Rechtsgebiet, in welchem sich die Krankenversicherer in ihrer täglichen Arbeitspraxis bewegen. Der Anhang II verweist auf die Bestimmungen der Basis- oder Grundverordnung (EG) Nr. 883/2004 und der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 987/2009 sowie auf Beschlüsse und Empfehlungen der Verwaltungskommission. Man spricht hier vom so genannten Koordinationsrecht.

Dieser Leitfaden vermittelt den Mitarbeitenden der Krankenversicherer das notwendige Wissen, damit sie Sachverhalte mit Auslandsberührung der EU/EFTA einfacher erkennen beziehungsweise analysieren können und unterstützt sie beim Treffen einer Entscheidung. Hierfür enthält er Angaben zur rechtlichen Basis und ihren Folgen und veranschaulicht durch Beispiele, welche in der täglichen Arbeitspraxis vorkommen. Er richtet sich an alle Krankenversicherer und damit auch an die, welche keine Versicherung für Personen mit Wohnsitz in einem EU-/EFTA-Staat anbieten.