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Dokumente EU/EFTA

Unter dem Begriff Dokumente sind alle Formulare und Nachweise zu verstehen, die für den Informationsaustausch und für die Anspruchsbescheinigung verwendet werden.

Neben den bekannten E-Formularen, gelten seit 1. April 2012 für die Schweiz die so genannten Bescheinigungen (portable documents) und  SED (strukturierte elektronische Dokumente).

Bei den E-Formularen handelt es sich um weitgehend bekannte Instrumente für den Informationsaustausch im Rahmen der internationalen Leistungsaushilfe. 

Bei den so genannten Bescheinigungen (mobile bzw. tragbare Dokumente) handelt es sich um Dokumente, welche ausschliesslich für die Versicherten bestimmt sind, damit sie sozusagen „etwas in der Hand haben“. Die Versicherten machen damit ihren Anspruch in einem anderen Staat geltend. Sie sind nicht Bestandteil des Datenaustauschs zwischen den Trägern, sondern stossen lediglich diesen Prozess an. Die Bescheinigung ist individuell und enthält keine Angaben zu allfälligen Familienangehörigen, wie Sie es z.B. vom Formular E 121 kennen. Familienangehörigen wird ein separates Dokument ausgehändigt. Die Bescheinigungen können nicht als direkter Nachfolger der E-Formulare angesehen werden. Vielmehr handelt es sich um eine neue Art von Dokumenten. Es handelt sich, zumindest bei der S-Serie (S=Sickness=Krankheit), um Anspruchsbescheinigungen, welche vom aushelfenden Träger direkt für den Registrierungsprozess verwendet werden können. Es besteht also die Möglichkeit, einen Versicherten nur mittels einer Bescheinigung zu registrieren, ohne dass irgendein anderes Dokument ausgestellt werden müsste.

Die SED sind ursprünglich für den elektronischen Datenaustausch vorgesehen, existieren jedoch auch in Papierform. Beim Aufbau des elektronischen Datenaustauschs handelt es sich um einen langen und komplexen Prozess, in welchem den EU-/EFTA-Staaten eine Übergangszeit eingeräumt wurde, um sich ausgiebig darauf vorzubereiten. In dieser Zeit dürfen neben den E-Formularen auch SED verwendet werden. Ein SED kann sowohl die Funktion einer Anspruchsbescheinigung haben (S010, S045, S072) als auch rein für den Informationsaustausch verwendet werden (z.B. S005, S067). Viele Staaten verwenden weiterhin E-Formulare und nutzen die SED nur dort, wo es bisher keine E-Formulare gab (z.B. S009, S010).  

Im Rahmen der Flexibilität und des Pragmatismus dürfen sowohl die Akzeptanz als auch der Versand relevanter Informationen nicht verweigert werden und zwar unabhängig von ihrer Form und Struktur. Mit einfachen Worten ausgedrückt wird auf Basis der „guten Zusammenarbeit“ alles akzeptiert, was einigermassen vertretbar ist. Im Prinzip müssen sogar Informationen auf einem weissen Blatt Papier akzeptiert werden, sofern sie vollständig, plausibel und zweifellos sind. Oberstes Gebot ist, das Verfahren der Leistungsaushilfe möglichst zu vereinfachen und dem Versicherten dadurch zur Geltendmachung seiner Rechte zu verhelfen.

Informationen zu den Dokumenten

Hier finden Sie Informationen zu den Dokumenten und Anleitungen zum Ausfüllen. Auf der rechten Seite stehen für Sie ausfüllbare Versionen der Dokumente bereit.

Wichtiger Hinweis zu den strukturierten elektronischen Dokumenten (SED)

Die SED werden derzeit überarbeitet. Bis die aktuelle Version der SED publiziert ist, dürfen die bestehenden verwendet werden. Hier finden Sie die gebräuchlichsten SED. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte direkt an uns.